Ich denke, dass Belohnungen ein Motivationsschub sein können, mache mir allerdings oft Gedanken darüber was passiert, wenn SS für etwas belohnt werden, was für sie nicht wirklich eine Herausforderung ist. Ich befürchte, dass sich das kontraproduktiv auf ihre Motivation auswirken würde und die ihre Bemühungen herunterschrauben könnten .....
Ich denke sehr wohl, dass das möglich sein kann. Man muss bei Belohnungen zwei verschiedene Zeitpunkte unterscheiden. Einerseits die Belohnung, welche direkt nach einer erwünschten Handlung erfolgt oder die Belohnung, welche nicht direkt auch eine Handlung folgt. Im ersten Fall spricht die Konditionierung schon dafür, dass die intrinsische Motivation verringert werden kann. Im zweiten Fall kann man von einer Aufschiebung der Belohnung sprechen. Beispielsweise bekommen wir Studierende die Belohnung (in Form von Noten) für unsere Arbeit erst am Ende eines Semesters. Wir bekommen also eine Belohnung, haben jedoch gelernt diese aufzuschieben. Das Wissen um diese Belohnung untergräbt die intrinsische Motivation während des Semesters nicht zwangsläufig. Die Selbstkontrolle wird gestärkt.
#03 Gruppeninput - Basisdimensionen Unterrichtsqualität Falls das Factsheet nicht gelesen werden kann, könnt ihr es hier herunterladen: https://drive.google.com/file/d/1-FsIdTc_qPkd5aA_9zuTGeNyDeyuhKQE/view?usp=sharing
3. Was denkst du über das Churer-Modell auf dem Hintergrund der bereits besprochenen Inhalte bezüglich Autonomie und Instruktion der heute gehörten Aspekte offenen Unterrichts?
Ich denke, dass Belohnungen ein Motivationsschub sein können, mache mir allerdings oft Gedanken darüber was passiert, wenn SS für etwas belohnt werden, was für sie nicht wirklich eine Herausforderung ist. Ich befürchte, dass sich das kontraproduktiv auf ihre Motivation auswirken würde und die ihre Bemühungen herunterschrauben könnten .....
AntwortenLöschenIch denke sehr wohl, dass das möglich sein kann. Man muss bei Belohnungen zwei verschiedene Zeitpunkte unterscheiden. Einerseits die Belohnung, welche direkt nach einer erwünschten Handlung erfolgt oder die Belohnung, welche nicht direkt auch eine Handlung folgt. Im ersten Fall spricht die Konditionierung schon dafür, dass die intrinsische Motivation verringert werden kann. Im zweiten Fall kann man von einer Aufschiebung der Belohnung sprechen. Beispielsweise bekommen wir Studierende die Belohnung (in Form von Noten) für unsere Arbeit erst am Ende eines Semesters. Wir bekommen also eine Belohnung, haben jedoch gelernt diese aufzuschieben. Das Wissen um diese Belohnung untergräbt die intrinsische Motivation während des Semesters nicht zwangsläufig. Die Selbstkontrolle wird gestärkt.
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