#03 Gruppeninput - Basisdimensionen Unterrichtsqualität
Falls das Factsheet nicht gelesen werden kann, könnt ihr es hier herunterladen: https://drive.google.com/file/d/1-FsIdTc_qPkd5aA_9zuTGeNyDeyuhKQE/view?usp=sharing
#03 Gruppeninput - Basisdimensionen Unterrichtsqualität
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These/Diskussionsfrage 1: Das Engagement der Schülerinnen und Schüler ist am höchsten, wenn Lehrpersonen sowohl Autonomieunterstützung als auch Struktur bieten
AntwortenLöschenTheoretisch ist dies zutreffend, da Autonomieunterstützung und Strukturen das Engagement und das Lernen der SuS begünstigen. Im schulischen Alltag ist dies nicht immer klar ersichtlich, da verschiedenen Einflüsse eine Rolle spielen, wie z. B. familiäre Einstellungen, "traits" (motivationale Voraussetzungen), etc. Autonomie kann auch viele SuS überfordern und somit das Engagement verringern. ALF & Inad Nab
LöschenIch glaube, dass man als Lehrperson sehr flexibel bleiben muss und auf die verschiedenen Situationen nicht immer mit der gleichen Unterrichtsform oder Organisation reagieren kann. Es gibt Klassen, die mehr Struktur brauchen und solche die sehr gut autonom lernen können. Manchmal muss man auch innerhalb der Klasse darauf achten, welche Kinder mehr Struktur brauchen und welche weniger. Daher denke ich schon, dass Struktur und Autonomieunterstützung wichtig sind, so kann sich auch jedes Kind aufgehoben fühlen.
LöschenIch kann dem vorherigen Kommentar nur zustimmen. Möchte aber noch folgendes anfügen:
LöschenZusammen mit der Autonomie und der Struktur ist die Passung der Aufgaben essentiell für eine motivierte Arbeitsweise der Schülerinnen und Schüler.
Die Beteiligung am Unterricht der Schülerinnen und Schüler hängt von vielen Faktoren ab. Es wäre optimal, einen Weg zu finden, der beiden Bedürfnissen entgegenkommt: die Notwendigkeit autonom zu sein aber auch eine Orientierung im Unterricht zu haben. Die Strukturierung kann teilweise verbindlich sein, weil es den Freiraum reduziert. Dies kann je nach SchülerIn, aber auch je nach dem zu erreichenden Ziel positiv oder negativ sein.
LöschenWir sind grundsätzlich mit der Aussage einverstanden, dass es ein "Sowohl-als-Auch" braucht. Allerdings sind die personellen Voraussetzungen, wie von Stadtreh schon erwähnt, unterschiedlich. (gemeinsam mit Axolotl & sxyz123)
LöschenIch bin der Ansicht, dass Struktur im Unterricht sowie die Autonomieunterstützung sehr wichtig sind, um die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Klare Strukturen helfen dabei sicher. Wie bereits erwähnt, benötigen einige Kinder mehr als andere. Auch wie bereits kommentiert, stimme ich zu, dass beim Engagement der Schülerinnen und Schüler bestimmt noch weitere Faktoren eine Rolle spielen.
LöschenIch denke, dass gerade eine gewisse Struktur den SuS grösstmögliche Autonomie innerhalb einer Aufgabenstellung ermöglicht. Wenn gewisse Abläufe, Herangehensweisen etc. bereits strukturiert vonstatten gehen, müssen die SuS nicht auf Schritt und Tritt betreut werden, sondern können die Aufgabe selbständiger bearbeiten. Dies wirkt motivierend und fördert so das Engagement der Lernenden.
LöschenIch kann mich den bisherigen Antworten ebenfalls nur anschliessen. So individuell wie die Schülerinnen und Schüler sind, so verschieden und flexibel muss man auch hinsichtlich des Grades an Struktur/ Autonomie sein. Ausserdem muss man sich auch bewusst sein, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler bereits von Anfang an fähig sind autonom zu arbeiten, sondern, dass man diese jeweils Stück für Stück an autonome Arbeitsweisen heranführen muss und dass dies auch ein langer Prozess ist.
LöschenIch stimme den vorangegangen Kommentaren zu, wenn man mit einer bereits bekannten Struktur bzw. Herangehensweise an eine Aufgabe heran geht, dann braucht es weniger Instruktion. Jedoch finde ich ist hier auch immer zu beachten, um welche Art von Wissen es sich handelt (Aufbau von deklaratikvem (Fakten) vs. prozedurales (Erfahrungen) Wissen).
LöschenDarüber hinaus spielt auch die Lernvorlieben der Schüler*innen eine Rolle. Es kommt darauf an, ob sie gerne strukturierte Inhalte habe oder lieber eigenständig die Aufgaben erarbeiten wollen.
Ich schliesse mich gerne der Ansicht von Dorf86 an. Struktur im Unterricht ist sehr wichtig während der autonomen Arbeit. So ergab eine aktuelle Metaanalyse, dass die Leistungen von Schülern beim entdeckenden Lernen mit nur geringer Lehrerlenkung geringer ausfallen als im Rahmen von lehrergelenkten Unterrichtsverfahren (direkte Instruktion), während demgegenüber entdeckendes Lernen mit einer stärkeren Lehrerlenkung und Strukturierung zu besseren Leistungen führt als andere Unterrichtsformen (Al'eri, Brooks, Aldrich & Tenenbaum, 2011). Vertiefte Analysen lassen den Schluss zu, dass entdeckendes Lernen insbesondere dann, wenn es mit Merkmalen wirksamen Unterrichts kombiniert wird, an Effektivität gewinnt. So stellen die Autoren fest, dass entdeckendes Lernen effektiv ist, wenn der Unterrichtsstoff angemessen strukturiert ist, die Schüler aufgefordert werden, die erarbeiteten Sachverhalte und Lösungswege sich oder Mitschülern zu erklären, wenn sie Feedback erhalten und ihnen Lösungsbeispiele angeboten werden (Al'eri et al., 2011). Alle diese Punkte sind bereits für sich genommen Merkmale lernwirksamen Unterrichts.
LöschenIch möchte Pebble Stone zustimmen und auf das Prinzip des "Bounded Autonomie" verweisen, in welchem die Autonomie in einem bestimmten, vorgegebenen Rahmen stattfindet. Es erlaubt Lernern, individuelle Stärken/Interessen einzubringen, kreative Lösungsmöglichkeiten zu finden, ohne die Zielvorgaben aus den Augen zu verlieren.
LöschenIch schliesse mich der Argumentation von Stadtreh an. Ich glaub nicht, dass man das so verallgemeinern kann, denn jede Klasse und auch jede Schülerinn, jeder Schüler sind anders und brauchen unterschiedlich viel Autonomie oder Struktur, damit sie mit vollem Engagement lernen können.
LöschenWie ihr zutreffend argumentiert, müssen Lehrpersonen flexibel bleiben und den Grad der Autonomieunterstützung und Strukturierung situativ anpassen. Als Aspekte, welche eine Rolle spielen habt ihr u.A. familiäre Einstellungen, Überforderung mancher SuS mit Autonomie, Passung der Aufgaben, individuelle Bedürfnisse der SuS etc. aufgelistet. Ergänzend zu euren Aussagen möchte ich hinzufügen, dass der Grad der Autonomieunterstützung auch vom Alter der SuS abhängig sein kann. Jüngere SuS – z.B. Erstklässler brauchen mehr Struktur, da die noch nicht wissen wie man lernt, welche Lernmethoden für die Effektiv sind etc. Ältere SuS – z.B. Sek.-SuS können meiner Meinung nach autonomer lernen und bauchen weniger Struktur.
LöschenThese/Diskussionsfrage 2: „We emphasize, in contrast, that whereas structure can be used in controlling ways and often is, control is by no means essential to structure (Jang et al., 2010, S. 590).” Wie sieht ihr das Verhältnis zwischen Struktur und Kontrolle? Stimmt ihr
AntwortenLöschendem zu oder eher nicht?
Wir stimmen der Aussage eher zu. Struktur muss nicht kontrollierend sein, kann aber so missbraucht werden. Eine Struktur kann auch eine Hilfe im Sinne eines Scaffolds sein. Kontrolle soll nicht mit Struktur gleichgesetzt werden. (gemeinsam mit Axolotl & sxyz123)
LöschenIch denke ein gewisses Mass an Kontrolle gehört wahrscheinlich schon dazu, wenn auch nur damit die vorgegebene Struktur dadurch beibehalten werden kann.
LöschenIch stimme dem Kommentar von Sunny zu. Ich bin auch der Meinung, dass Kontrolle nicht mit Struktur gleichgesetzt werden soll. Strukturen im Unterricht erachte ich auch mehr als Unterstützung (Bsp.: Rituale).
LöschenMeines Erachtens ist es an dieser Stelle essenziell, den Begriff Kontrolle klar zu definieren. Ist mit Kontrolle die "Überwachung" der SuS gemeint, sprich gewissermassen das Ausüben einer Machtposition gegenüber den Lernenden, so trägt diese Art der Kontrolle sicherlich nicht zu einer förderlich Lernumgebung bei und sollte auch nicht mit Struktur gleichgesetzt werden. Nimmt Kontrolle jedoch die Bedeutung "Aufsicht" oder "Leitung" ein, entspräche dies eher der Intention von Struktur und stünde so weniger im Gegensatz dazu.
LöschenIch stimme der Aussage eher zu. Struktur und Kontrolle sind zwei Seiten derselben Medaille. Ich denke, dass sie direkt proportional sind: wenn es mehr Kontrolle gibt, erhöht sich die Struktur der Lektion und umgekehrt.
LöschenStruktur ist viel mehr als nur ein Kontrollwerkzeug. Ich sehe die Struktur eher -- wie auch im ersten Kommentar angedeutet - als autonomieermöglichendes Scaffold welches Lerner dabei unterstützt ihre Lernziele nicht aus den Augen zu verlieren.
LöschenIch schliesse mich auch dem ersten Kommentar an, wobei ich viel potenzial im Unterricht sehe, wenn eine klare Struktur besteht. Jedoch glaube ich auch, dass es von gewissen Lehrpersonen zur Kontrolle missbraucht werden kann. Wobei ich mir hier die Frage stelle, inwiefern Kontrolle nur negativ sein kann, gibt es nicht auch positive Aspekte von Kontrolle?
LöschenThese/Diskussionsfrage 3: Wenn Schülerinnen und Schüler im Klassenzimmer lernen, spielt fast immer ein Aspekt des Verhaltens der Lehrperson eine Rolle bei der Initiierung und Regulierung des Engagements der SuS. Wie können Lehrpersonen eurer Meinung nach, das
AntwortenLöschenLernengagement der Schülerinnen und Schüler initiieren/regulieren?
Indem die LP sich in die SuS hineinversetzt, diese ihrem Niveau entsprechend fördert, ihr Vorwissen aktiviert, eine anregende Lernumgebung gestaltet, viel Raum für Interaktion/ Dialog und Ko-Konstruktion, Beziehungen fördert, positive Fehlerkultur schafft, die Interessen und Ideen der SuS in den Unterricht einbaut, etc. ALF & Inad Nab
LöschenGrundsätzlich finde ich das Vertrauen zwischen den Schülern und der Lehrperson sehr wichtig. Fühlen sic h die Kinder unwohl, nicht aufgehoben oder unverstanden, kann die Lehrperson den Unterricht noch so gut halten/gestalten, die Kinder werden nicht viel lernen.
LöschenAls weiteren Punkt finde ich die Zielsetzung wichtig. Die Kinder sollten wissen, wozu diese Inhalte/Kompetenzen gelernt werden, damit sie sich vertieft und interessiert mit dem Stoff verbinden können. Dies ist vor allem auf höheren Klassenstufen wichtig, weil dort immer weniger für die Lehrperson gelernt wird.
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
LöschenIch sehe die Motivation der Lehrperson hier ebenfalls als zentral. Wenn sie motiviert ist, schafft sie rein durch ihre Stimme und Ausstrahlung die Aufmerksamkeit der Kinder zu erlangen und diese aufrecht zu erhalten. Gerade kleinere Kinder lassen sich stark durch eine passende und aktive Mimik und Gestik motivieren und für den Unterrichtsinhalt begeistern.
LöschenAls Lehrperson ist es wichtig, dass man eine angenehme Lernatmosphäre schafft, in der sich die Schülerinnen und Schüler wohl fühlen sowie auch eine Beziehung zu den Kindern aufbaut. Um das Engagement zu initiieren ist es sicherlich wichtig, dass von der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler ausgegangen wird und sich die Lehrperson auch in die Rolle der Kinder hineinversetzt. Weitere wichtige Punkte wie "Aktivierung des Vorwissens", "Anpassung der Schwierigkeit" und "transparente Zielsetzung" wurden bereits in vorherigen Kommentaren erwähnt.
LöschenDie Lehrperson soll das Vorwissen der SuS aktivieren und die Aufgabe in der Zone der proximalen Entwicklung ansiedeln. Es braucht einen Lebensweltbezug schaffen, positive Verstärkung leben. Die Haltung der LP (eigenes Interesse und Bedeutsamkeit der Aufgabe/des Themas muss den SuS vermittelt werden). (gemeinsam mit Axolotl & sxyz123)
LöschenMeiner Meinung nach gehört hier auch die Vorbereitung auf den Unterricht dazu. Denn wenn eine Lehrperson die Inhalte gut vorbereitet hat, kann sie sich besser um die Bedürfnisse der Schüler*innen im Unterricht konzentrieren und eine adäquate Lernumgebung bieten. So wird die Motivation der Schüler*innen gesteigert und es können starke sowie schwache Schüler*innen von den Inhalten profitieren.
LöschenDie LP wählt Inhalte, die für Lerner interessant sind die sie mit ihrem Vorwissen verknüpfen können. Der von Sunny erwähnte Lebensweltbezug hilft immer. Meiner Meinung nach ist spielen die "Expectations" der Lehrperson eine überaus wichtige Rolle. Sobald Lerner verstehen, dass die LP einen Teil der Lernverantwortung von den Schülern erwartet - aktives Lernverhalten, accountability - fühlen sie sich involviert, angesprochen und gefordert (nicht überfordert). Diese Haltung formt eine gute Grundlage für nachhaltiges Lernen (sustainable) und den Ansatz des "life-long-learners" der auf dem Gedanken der Autonomität basiert.
LöschenThese/Diskussionsfrage 4: Inwiefern könnte eine „autonomie-unterstützende“ Lehrperson die Motivation und das Lernen der Schüler*innen beeinflussen?
AntwortenLöschenDie Lehrperson kann mit interessanten und relevanten Lerninhalten, die nicht zu einfach und nicht zu schwierig sind sondern sind sondern möglichst eine optimale Herausforderung bieten, die Motivation unterstützen. Dies ist jedoch einfacher gesagt als getan, denn was für die einen interessant und relevant scheint, muss es für andere nicht automatisch auch sein. Perspektivenübernahme und Interesse an den Bedürfnissen der Klasse kann jedoch helfen, solche Lerninhalte zu erörtern. Die Lehrperson kann zudem wichtige und sinnvolle Lernziele bekanntgeben, auf die hingearbeitet wird, dies kann Orientierung und Sicherheit geben.
LöschenWenn Schüler sich abgeholt, gefordert aber nicht überfordert fühlen, können sie viel leisten und mehr Vertrauen in sich bekommen und so selbstsicherer werden. Wenn Kinder in ihrem Tempo, auf ihrem Wissensstand und mit Zielen lernen können, ist die Motivation bestimmt positiv beeinflusst. Wie aber schon oben erwähnt wurde, ist dies ein heroisches Ziel einer Lehrperson, kann aber bestimmt nicht in jeder Lektion gewährleistet werden und ist mit einem enormen Zeitaufwand verbunden.
LöschenDurch die Autonomie zu unterrichten, ist nach meiner Meinung nach, die individuellste Methode. Jeder Schüler ist einzigartig in seiner Lernmethodik und seine Aufnahmefähigkeit. Alle Bedürfnisse der Lernenden einzugehen, ist den Maximierung der Erziehung und der Bildung. Jedoch denke ich, dass es zum Teil ein utopischer Gedanke ist. Es würde die Motivation der SchülerInnen meiner Meinung nach, definitiv verbessern. Wie würde sich die Individualisierung der Aufgaben auf das Zugehörigkeitsgefühl auswirken?
LöschenDurch ein Autonomie gestützter Unterricht werden die Schülerinnen und Schüler individuell abgeholt. Dadurch wird die intrinsische Motivation der Schülerinnen und Schüler hervorgeholt welches dann zu einem optimalen Lernergebnis führen kann. Dazu kommt, dass die Schülerinnen und Schüler wahrscheinlich weniger unter druck geraten, weil sie, wie auch Stadtreh schon gesagt hat, gefordert aber nicht überfordert werden.
LöschenEurer Meinung nach können SuS viel leisten und mehr Vertrauen in sich bekommen, wenn sie sich abgeholt, gefordert und nicht überfordert fühlen. Ihr argumentiert auch, dass die Motivation der SuS positiv beeinflusst werden kann, indem sie in ihrem eigenen Tempo lernen können. Ich denke, dass diese Punkte sehr wichtig sind und definitiv positiven Einfluss auf die Motivation und das Lernen der SuS haben können. Gleichzeitig muss man sich aber auch fragen, inwieweit es möglich ist, einen Unterricht zu organisieren, in dem sich jedes Kind gefordert und aber nicht überfordert fühlt – dies wäre wahrscheinlich in Klassen mit heterogener Zusammensetzung kaum möglich. Des Weiteren könnte es sein, dass wenn Kinder in ihrem eigenen Tempo lernen dürfen, dass sie dies ausnutzen und irgendwann nichts bzw. wenig machen, was einen negativen Einfluss auf ihr Lernen haben würde.
LöschenThese/Diskussionsfrage 5: Infolge der Kritik an der reinen Vernunft bezeichnet Kant den Menschen als potentiell vernunftbegabtes Wesen, der seine sinnlichen Antriebe durch seinen Verstand beherrschen und überwachen kann, allerdingst nicht absolut frei, sondern
AntwortenLöschengemäß der moralischen Motiven und Gesetzen (ebd.). Diese Autonomie bzw. Freiheit des Willens drückt die Fähigkeit des freien und selbstbestimmten Handelns aus und begründet aufgrund dessen die Selbstverantwortung des Menschen
gegenüber seinen Handlungen. Inwiefern ist eine solche Begriffsbestimmung der Autonomie auf den Schulunterricht anwendbar?
Ist der Mensch wirklich ein vernunftbegabtes Wesen? Würden keine Strukturen und Regeln in der Gesellschaft bzw. in der Schule herrschen, würden wirklich alle Menschen vernünftig handeln? Unserer Meinung nach, braucht es einen Rahmen (Regeln, Gesetze, ..), damit ein soziales Miteinander stattfinden kann. Autonomie schliesst gewisse Normen nicht aus. Beispiel: "Konflikt auf dem Schulhof": Ich kann den Konflikt zwar autonom/ selbstständig lösen, jedoch nicht mit Gewalt. ALF & Inad Nab
LöschenAutonomie ist nicht gleichzusetzen mit absoluter Freiheit, sondern guter Unterricht lebt vom Gleichgewicht zwischen Autonomie und Struktur. Moralische Motive und Gesetze sind etwas, das SuS ja auch im gemeinsamen Lernen entwickeln. (gemeinsam mit Axolotl & sxyz123)
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