Autonomy-Supportive-Teaching

 

https://www.youtube.com/watch?v=irxD6oD65sU&pbjreload=101

 

1. Welche „autonomy-supportive“ Instruktionen hat der Lehrer für seinen Unterricht genutzt?
2. Welche „controlling“ Instruktionen hat der Lehrer genutzt?

 

Kommentare

  1. 1. Der Lehrer erklärt in der Aufgabe, warum sie wichtig ist (Kekspackungen stapeln können) und traut den den SuS zu, dass sie eine Lösung finden. Er fragt bei der Zweiergruppe nach (Perspektivenübernahme), warum sie etwas so und nicht anders gemacht haben. Die SuS können das Vorgehen selbst wählen.

    2. Er verwendet "controlling language" indem er "du sollst" verwendet. (gemeinsam mit Axolotl, sxyz123 und chürbis)

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  2. 1. Er verwendet keine kontrollierende Sprache; scheint geduldig zu sein; gibt den SuS eine kreative, spannende und aber gleichzeitig zum Denken anregende Aufgabe. Er sagt den SuS was sie machen sollen, aber nicht wie --> gibt ihnen somit die Möglichkeit, selber zu entscheiden wie sie das Problem lösen.

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  3. Der Lehrer motiviert die Kinder zur Teilnahme durch positive Kommentare über ihre Eigenschaften "Ich habe eine wirklich schlaue Klasse!"
    Die Schülerinnen und Schüler engagieren sich daher mehr dafür, eine kreative und gültige Idee zu finden. Bestärkt die Denkweise, indem er ihren Ideen Vertrauen gibt: "Das ist gar keine schlechte Idee!"

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  4. 1. Autonomy Support:
    Der Lehrer lädt die SuS zum Auftrag ein und betont die Relevanz dessen. Der Nutzen der Aufgabe ist für die SuS direkt, visuell sichtbar. Um die Aufgabe zu lösen erlaubt er den SuS im eigenen Tempo und auf ihre eigene Weise in einer Gruppe zu arbeiten. Hört den SuS zu und gibt Tipps.
    Die Autonomie zeigt sich auch anhand in den vielen verschiedenen Lösungsansätzen der SuS. Alle sechs Aspekte von Autonomy-Supportive Teaching sind sichtbar.

    2. Controlling Teaching:
    Nachdem die Kekse verteilt sind muss sich der Lehrer die Kontrolle kurz zurückholen indem er die Anweisung gibt, dass die SuS sich zuerst gemeinsam, in der Gruppe, Gedanken über die Lösung machen sollen. Dabei gibt er auch mögliche Denkanstösse vor. Die Relevanz dieser Vorgehensweise betont er nicht.

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    1. @Tim Ate ich finde, du hast die im Video sichtbaren Aspekte gut zusammengefasst. Zu betonen wäre nur noch, dass die LP zeigt, was für kreative Aufgaben gestellt werden können um die Motivation der SuS anzuregen (und den 6. Aspekt Teachers creativity zu erfüllen).
      Das gewählte Vorgehen der Gruppenarbeit ermöglicht den SuS selber Fehler zu machen (Error tolerance) und so Schritt für Schritt zur Lösung zu gelangen.

      Ich frage mich nur, ob der zweite Punkt "Acknowledging negative affect" durch den Ausschnitt beurteilt werden kann? Ich glaube nicht.


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  5. 1.
    - LP erklärt den SuS das Problem des Keksherstellers und stellt es dar (providing explanatory rationales).
    - LP mutet den SuS eine Lösungsfindung zu, ohne den Lösungsweg vorzuzeigen (Error tolerance).
    - LP stellt Kekspackung und Packmaterial zur Verfügung (offering Choice).
    - LP reagiert fragen, bei der einen SuS-Gruppe nach, die äussert, dass ihre Verpackung zu gross ist (Using non-controlling language), auch bei der Präsentation der unterschiedlichen Verpackungen agiert LP fragen und nicht bewertend (Error tolerance).
    2.
    - LP stellt Packmaterial zur Verfügung (‚controlling’ im Sinne, dass er die Suche nach Verpackungsmaterial eingrenzt).
    - Raumstruktur des Schulzimmer und Zeitstruktur des Unterrichts

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  6. Der Lehrer versuch die Schüler*innen beim Mitmachen zu motivieren. Zum einen wie oben gesagt durch die Sprache und Kommentare und zum anderen vielleicht auch durch die Aufgabe mit den Keksen ;). Er versucht sie auch zum Nachdenken oder zum Verbessern anzuregen. Ich kann mich jedoch noch nicht entscheiden ob ich finde, dass er eine kontrollierende Sprache verwendet oder nicht. Zum Teil habe ich das Gefühl er verwendet eine, aber zum anderen kann es auch sein, dass er seine Sprache hebt, um die Schüler*innen zu motivieren.

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  7. Der Lehrer fragt bei Problemen nach und gibt keine eigene Lösung vor. " An was liegt es, dass die Schachtel zu gross ist?"

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  8. 1. Sequenz
    Der Lehrer beginnt mit einer Problemdarstellung und animiert damit zum Helfen
    -> Hierfür hat er höchstwahrscheinlich die Perspektive der Kinder eingenommen
    -> Er vitalisiert so innere Motivationsressourcen (die Kinder wollen helfen)

    Input Gruppenarbeit:Die Kinder sollen sich überlegen: Was wollen wir? Wie gehen wir vor? Wie können wir das Problem lösen?
    -> Die Sprache des Lehrers erscheint druckausübend, aber es ist klar, was er verlangt

    2. Sequenz
    Der Lehrer fragt nach dem Problem und erreicht so, dass die Kinder sich gleich selbst beantworten, wie sie weiterfahren können.
    -> Er bewertet nicht, dass die Schachtel zu gross ist/ sie einen Fehler gemacht haben und scheint geduldig

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  9. Ich schliesse mich den Aspekte zu "autonomy-supportive" an und würde ergänzen, dass seine Sprache "controlling" ist, da er die Schüler auch verbal auffordert eine Antwort laut zu wiederholen ("Laut" - scheint wie ein Drill). Dies zeigt klar seinen Effekt, da die SuS beim 2. Mal lauter sprechen.

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  10. Der Lehrer gibt den Schülern ein "Real life scenario", in dem sie das Gelernte anwenden. Durch das Erforschen in dem Kontext verknüpfen sie ihr schon bestehendes Wissen mit den "properties" der Formen mit denen sie arbeiten. Die Lernaktivität zeigt auf, welchen Bezug zur Realität das Lernen der Körper im Matheunterricht haben kann.
    Die Schüler haben eine Wahl, wie sie zum Lernerfolg kommen. Das Ziel ist vorgegeben, der Weg ist wählbar. The Harvard School of Education nennt dies den Ansatz der "bounded autonomy".

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  11. Die SchülerInnen scheinen die Aufgabe gerne zu lösen (was eine optimale Bedingungen darstellt). Es stellt sich mir die Frage, ob die SuS motiviert sind, durch die Art und Weise der Aufgabenstellung (Kausalität) oder ob es einen anderen Zusammenhang gibt (Korrelation).

    Interessant wäre zu sehen, wie die LP damit umgeht, wenn die SuS keinen Gefallen an der Aufgabe hätten und die Aufgabe verweigeren würden. (z.B. wie wäre die LP damit umgegangen, hätten die Kinder, die Kekse gegessen und so das Problem gelöst?)

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  12. 1. Autonomy supportive: Die Lehrperson zeigt den SchülerInnen, warum es wichtig ist diese Aufgabe zu lösen, denn sie können dem Kekshersteller damit helfen. In den Gruppen diskutieren die SchülerInnen gemeinsam wie sie dieses Problem lösen können. Er gibt den SchülerInnen auch Zeit mal selbst auszuprobieren.

    2. Controlling: Der Lehrer gibt die Struktur wie die Aufgabe gelöst werden soll klar vor.

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