01 Autonomie vs. Instruktion im Unterricht



abrufbar unter:
https://padlet.com/tanja_schumacher1993/5im20vmtjo78ux6t

erstellt von: chürbis, T_Blog und Tom Ate

Kommentare

  1. Das Mindmap finde ich sehr übersichtlich. Was mir besonders positiv auffällt sind die einzelnen Begriffe zu Autnonomie wie Erziehungsstil und Lernen. Auch wurden einzelne Begriffe sehr gut erklärt und ergänzt!

    AntwortenLöschen
  2. Im Mindmap sind Verbindungen zu den verschiedenen Begriffen sehr übersichtlich dargestellt. Ebenfalls finde ich den Link von der Aufklärung (Immanuel Kant) zur Autonomie interessant. Dies verdeutlicht nochmals die Bedeutung von Autonomie.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Genau - Dies greift etwas die historische Entwicklung und den Ursprung auf. Warum wir heute die Autonomie und die Freiheit als hohes Gut werten. Ich würde behaupten das Verständnis, was guter Unterricht ist und welche Kompetenzen wichtig sind, muss immer auch als Spiegel des historischen Zeitgeists gesehen werden.

      Löschen
  3. Ihr habt in eurer Mindmap geschrieben, dass eine Kompination von autonome lernen und Instruktion der Schlüssel zum Erfolg ist und dass mit zunehmenden Alter der Lernenden Autonomie immer wichtiger wird.
    Wenn ich aber diese letzte Aussage mit der Erziehung in z.B. Kinderkrippen vergleiche, da fällt es mit Auf, dass dort die Gewährleistung von Autonomie sehr wichtig ist. Kleine Kinder haben extrem viel energie und sehr breite Interesse, da ist es also wichtig ihnen wiel Autonomie zu gewährleisten.
    Ich finde, dass Autonomieerleben in jüngeren Jahren wiel wichtiger ist als z.B. im Erwachsenenalter. Während der obligatorischen Schulzeit soll man auch eine gewisse Disziplinierung lernen, weil die gesellschaft so organisiert ist und nicht immer grossen Spielraum an Autonomie überlässt.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Brancchia
      Ich denke es kommt darauf an, wie genau du Autonomie definierst. Kleinkinder (wie in deinem Beispiel Kinder in Kinderkrippen) haben sicherlich viel Energie und individuelle Interessen - diese sollen sie im Freispiel in der Krippe oder auch draussen auf dem Kinderspielplatz auch ausleben dürfen. Den Kindern wird in diesem Sinne "autonomes Handeln" insofern ermöglicht, als dass sie beispielsweise auch im Kindergarten mitentscheiden können, wo sie im Freispiel gerne spielen möchten. Den Rahmen (welche Freispielmöglichkeiten es gibt, wie viele Kinder am selben Ort spielen dürfen, wie lange die Freispielsequenz dauert, etc.) gibt aber nach wie vor eine Lehrperson (oder in deinem Beispiel eben eine KiTa-Betreuerin/ein KiTa-Betreuer vor. Die Chance auf alltägliche Selbstbestimmung und Beteiligung von Kindern entscheidet sich entsprechend entlang der Überzeugungen und Handlungen der jeweils verantwortlichen Erwachsenen (seien dies LP, Betreuer, Erziehungsberechtigte o.ä.). Ziel ist es, den Kindern so einen Rahmen zu ermöglichen, in dem sie zwar autonom handeln können, der aber bestimmten "Werten und Normen" zugrunde liegt, für welche die Erwachsenen sorgen/eintreten.

      Löschen
    2. Ich bin auch an folgender Aussage hängen geblieben: "Kombi aus autonomem Lernen und Instruktion ist der Schlüssel zum Erfolg". Gerade auch im Zusammenhang mit kleinen Kindern würde beispielsweise Maria Montessori sagen: "Hilf mir, es selbst zu tun!" Selbst tun ist wichtig, aber es braucht auch den Rahmen dazu, der von Erwachsenen/Erziehern ja auch vorgegeben/abgesteckt wird.

      Löschen
  4. Ich finde euer MindMap ebenfalls sehr interessant. Die Aufteilung in Autonomie als Erziehungsziel und als Unterrichtsform erscheint für mich sinnvoll. Ich habe mich nur gefragt bei Autonomie im Unterricht unterscheidet ihr autonomes und selbstständiges Lernen, woran macht ihr da den Unterschied fest? Denn ich denke um autonom zu lernen, brauchen die Schüler*innen die Fähigkeit selbstständig handeln zu können.

    AntwortenLöschen
  5. An eurer Mindmap finde ich besonders interessant, dass ihr die Autonomie in verschiedene Phasen der Entwicklung berücksichtigt: nicht nur in der frühen Kindheit, sondern auch im Erwachsenenalter, somit könnte die Förderung der Autonomie zielgerichtet sein.

    AntwortenLöschen
  6. Ich finde es interessant, dass ihr in eurem Mindmap zeigt, dass Autonomie nicht gegeben ist, sondern gelernt wird (durch Erziehung/ Schule/…). Dass ihr aber trotzdem anmerkt, dass Autonomie in höheren Schulstufen und im Berufsleben oft vorausgesetzt wird. Ich fände hier spannend zu schauen, inwiefern Autonomie in tieferen Schulstufen gelernt/geübt wird und wie sich der Übergang diesbezüglich gestaltet.

    AntwortenLöschen
  7. Ich finde eures Mindmap sehr übersichtlich und interessant. Zu der Diskussion, die @Branchia oben angefangen hat - ich stimme zu, dass Kleinkinder in der Krippe viel Autonomie brauchen. Da wir uns aber in diesem Seminar mit Autonomie und Instruktion im Unterricht beschäftigen, denke ich, dass es in der Schule ein bisschen anders als in der Kita aussieht. Nehmen wir Erstklässler als Beispiel - ich denke, dass sie relativ viel Instruktion im Unterricht brauchen, denn wenn sie zu viel Autonomie im Unterricht hätten, wüssten sie höchstwahrscheinlich nicht was und wie sie zu tun haben. Erst ältere Kinder, die bereits wissen, welche Lernmethoden für sie funktionieren, welche Themen sie besonders interessieren etc. können ihre Lernprozesse autonom steuern.

    AntwortenLöschen
  8. Beitrag gepostet im Namen von sxyz123:

    Mir gefällt, wie ihr die Begriffe vielseitig und mit verschiedenen Perspektiven beleuchtet! Es wirkt assoziativ und regt damit auch beim Lesen zum selber mitdenken an.

    AntwortenLöschen
  9. Euer Mindmap ist sehr ausführlich gestaltet. Besonders interessant finde ich, dass ihr die Autonomie als Bildungsziel aufführt und auch darauf eingeht, wie wichtig die Autonomie mit zunehmendem Alter für die SuS wird.

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog