Ich finde, dass in eurem Mindmap das Zusammenspiel von Autonomie und Instruktion für eine gelingende Entwicklung schön sichtbar wird. Zur Autonomie habt ihr "unabhängige Lebenswelt, von aussen nicht beobachtbar" vermerkt. Unter "unabhängige Lebenswelt" kann ich mir nicht viel vorstellen, ich finde jedoch den Aspekt der Beobachtbarkeit spannend. Das Autonomieerleben alleine zu beobachten stelle ich mir sehr schwierig vor. Als Teil der Selbstbestimmungstheorie der Motivation nach Deci und Ryan ist das Autonomieerleben der Schüler*innen wahrscheinlich in ihrer Motiviertheit zu beobachten. Doch auch da wird es wohl schwierig mit einer Operationalisierung.
Spannend finden wir, dass ihr das Feedback eingebaut habt. Auch wir finden, dass zwischen Autonomie und Instruktion eine Wechselwirkung besteht, jedoch würden wir die Beziehung nicht als zirkulär beschreiben. Instruktion kommt für uns vor Autonomie. (ALF, Lucia Amus, Inad Nab, Pebble Stone)
Ich finde es spannend, dass ihr bei eurem MindMap sogenannte "unabhängige Grundlagen" vordefiniert habt, die für Autonomie sowie Instruktion unabdingbar sind. Ich denke diese von euch genannten Grundlagen sind äusserst zentral, zumal eine stabile und gute Beziehung zu den SuS wohl auch wichtig ist, damit Arbeitsaufträge überhaupt erst erledigt und nicht verweigert werden. Dasselbe gilt, wenn man von SuS autonomes Lernen erwartet, mit einer guten Beziehung zu den SuS kann eine LP auch gewährleisten, dass die SuS ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten entsprechend eingeschätzt und unterstützt werden.
Ich finde diesen Punkt auch wirklich wichtig und frage mich, wie und wann die Schüler mit diesen Grundlagen vertraut werden können. Ich befürchte, dass einige LP fachlichen Kompetenzen den Vorrang vor diesen wirklich Grundlagen geben könnten.
Ich finde den Abschnitt mit den Grundlagen interessant, die vorhanden sein müssen. Spannend wäre es nun die Frage: Was unternommen werden muss, wenn diese Grundlagen nicht vorhanden sind und ob dann kein lernen möglich ist?
In eurer Mindmap steht im Mittelpunkt die Entwicklung einer Person. Aus der Entwicklungsphase hängt ab, wie man etwas lernen kann (z.B. Geschwindigkeit) und wie man Feedback annimmt (kann man die Kritikpunkte auch umsetzen?). Die Einbeziehung der Entwicklungsstand habe ich nur bei euch gesehen, obwohl das zentral ist.
Ich finde es spannend, dass ihr das Feedback eingebaut habt. Es wäre spannend, hier noch weiter zu denken: Wie sehen erfolgreiche Lehrerfeedback/Peerfeedback aus? Was müssen sie beinhalten? In welcher Form/Länge/...? Bei den unabhängigen Grundlagen bin ich mir noch unsicher, wie ihr das meint. Wofür muss Motivation und Frustration vorhanden sein? Für Autonomie/autonomes Lernen?
Gegenüberstellung von Autonomie und Instruktion ist übersichtlich: nämlich abhängig von der Perspektive (vom Kind aus, oder von der LP aus).
Spannend dabei, dass "individuelle Förderung" auf der Instruktionsseite ist und beispielsweise "Wahlmöglichkeit nach Anspruch" auf der Autonomieseite.
Den "unabhängigen Grundlagen" gegenüber bin ich skeptisch... Sie sind alle nicht "entweder" vorhanden "oder " nicht vorhanden - sondern sind weniger oder mehr vorhanden. Der Begriff "Grundlage" vermittelt das Bild einer notwendigen Voraussetzung ***für was genau? Chürbis: *für eine gelingende Entwicklung... Was ist damit genau gemeint?
#03 Gruppeninput - Basisdimensionen Unterrichtsqualität Falls das Factsheet nicht gelesen werden kann, könnt ihr es hier herunterladen: https://drive.google.com/file/d/1-FsIdTc_qPkd5aA_9zuTGeNyDeyuhKQE/view?usp=sharing
3. Was denkst du über das Churer-Modell auf dem Hintergrund der bereits besprochenen Inhalte bezüglich Autonomie und Instruktion der heute gehörten Aspekte offenen Unterrichts?
Mindmap ist in Zusammenarbeit mit haefn entstanden
AntwortenLöschenIch finde, dass in eurem Mindmap das Zusammenspiel von Autonomie und Instruktion für eine gelingende Entwicklung schön sichtbar wird.
AntwortenLöschenZur Autonomie habt ihr "unabhängige Lebenswelt, von aussen nicht beobachtbar" vermerkt. Unter "unabhängige Lebenswelt" kann ich mir nicht viel vorstellen, ich finde jedoch den Aspekt der Beobachtbarkeit spannend. Das Autonomieerleben alleine zu beobachten stelle ich mir sehr schwierig vor. Als Teil der Selbstbestimmungstheorie der Motivation nach Deci und Ryan ist das Autonomieerleben der Schüler*innen wahrscheinlich in ihrer Motiviertheit zu beobachten. Doch auch da wird es wohl schwierig mit einer Operationalisierung.
Spannend finden wir, dass ihr das Feedback eingebaut habt. Auch wir finden, dass zwischen Autonomie und Instruktion eine Wechselwirkung besteht, jedoch würden wir die Beziehung nicht als zirkulär beschreiben. Instruktion kommt für uns vor Autonomie. (ALF, Lucia Amus, Inad Nab, Pebble Stone)
AntwortenLöschenIch finde es spannend, dass ihr bei eurem MindMap sogenannte "unabhängige Grundlagen" vordefiniert habt, die für Autonomie sowie Instruktion unabdingbar sind. Ich denke diese von euch genannten Grundlagen sind äusserst zentral, zumal eine stabile und gute Beziehung zu den SuS wohl auch wichtig ist, damit Arbeitsaufträge überhaupt erst erledigt und nicht verweigert werden. Dasselbe gilt, wenn man von SuS autonomes Lernen erwartet, mit einer guten Beziehung zu den SuS kann eine LP auch gewährleisten, dass die SuS ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten entsprechend eingeschätzt und unterstützt werden.
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LöschenIch finde den Abschnitt mit den Grundlagen interessant, die vorhanden sein müssen. Spannend wäre es nun die Frage: Was unternommen werden muss, wenn diese Grundlagen nicht vorhanden sind und ob dann kein lernen möglich ist?
AntwortenLöschenIn eurer Mindmap steht im Mittelpunkt die Entwicklung einer Person. Aus der Entwicklungsphase hängt ab, wie man etwas lernen kann (z.B. Geschwindigkeit) und wie man Feedback annimmt (kann man die Kritikpunkte auch umsetzen?). Die Einbeziehung der Entwicklungsstand habe ich nur bei euch gesehen, obwohl das zentral ist.
AntwortenLöschenIch finde es spannend, dass ihr das Feedback eingebaut habt. Es wäre spannend, hier noch weiter zu denken: Wie sehen erfolgreiche Lehrerfeedback/Peerfeedback aus? Was müssen sie beinhalten? In welcher Form/Länge/...?
AntwortenLöschenBei den unabhängigen Grundlagen bin ich mir noch unsicher, wie ihr das meint. Wofür muss Motivation und Frustration vorhanden sein? Für Autonomie/autonomes Lernen?
Beitrag gepostet im Namen von sxyz123:
AntwortenLöschenGegenüberstellung von Autonomie und Instruktion ist übersichtlich: nämlich abhängig von der Perspektive (vom Kind aus, oder von der LP aus).
Spannend dabei, dass "individuelle Förderung" auf der Instruktionsseite ist und beispielsweise "Wahlmöglichkeit nach Anspruch" auf der Autonomieseite.
Den "unabhängigen Grundlagen" gegenüber bin ich skeptisch... Sie sind alle nicht "entweder" vorhanden "oder " nicht vorhanden - sondern sind weniger oder mehr vorhanden. Der Begriff "Grundlage" vermittelt das Bild einer notwendigen Voraussetzung ***für was genau? Chürbis: *für eine gelingende Entwicklung... Was ist damit genau gemeint?